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Wissenschaftliche Weiterbildung ist Kernaufgabe der Hochschulen in Deutschland.
In der wissenschaftlichen Weiterbildung werden Angebote für unterschiedliche Zielgruppen bedarfsgerecht entwickelt, durchgeführt und evaluiert. Durch die Anbindung an die Forschung und die Integration in die Lehre werden wissenschaftliche Standards gewährleistet.
Wissenschaftliche Weiterbildung umfasst Hochschulangebote, die die Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens zusammenführen und damit die Erweiterung, Vertiefung oder Spezialisierung von früher erworbenem Wissen und Fähigkeiten dienen.
Unter wissenschaftlicher Weiterbildung wird von der KMK "die Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer ersten Bildungsphase und in der Regel nach Aufnahme einer Erwerbs- oder Familientätigkeit" verstanden und dann auf Hochschulen bezogen, "wobei das wahrgenommene Weiterbildungsangebot dem fachlichen und didaktischen Niveau der Hochschule entspricht" (KMK 2001, S.2).
Ziel der wissenschaftlichen Weiterbildung ist es, Menschen die Möglichkeit zu geben, sich auf wissenschaftlichem Niveau auszutauschen, zu vernetzen und weiterzuentwickeln.
Wissenschaftliche Weiterbildung ist geprägt von Zielgruppenorientierung und hat sich von der Angebots- zur Nachfrageorientierung entwickelt.
Die wissenschaftliche Weiterbildung versteht sich als Schnittstelle zwischen den wissenschaftlichen Einrichtungen, der Verwaltung, der Öffentlichkeit und den potentiellen Nutzern und dies immer unter Berücksichtigung gesellschaftspolitischer und hochschulpolitischer Aspekte und der eigenen Hochschulkultur.
Maria Kondratjuk M.Sc.
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